Die Behandlung von Kindern hat in unserer Praxis einen besonderen Stellenwert, da gerade für Kinder der Zahnarztbesuch oft angstbehaftet ist.
Sie als Eltern
… können jede Menge dafür tun, dass der Besuch Ihres Kindes in der Praxis positiv verläuft.
- Gewöhnen Sie Ihr Kind frühzeitig an das Praxisumfeld – bringen Sie es zu eigenen Terminen mit. Vereinbaren Sie ab dem 6. Lebensmonat einen Untersuchungstermin.
- Bringen Sie Ihrem Kind frühzeitig Zahnpflege nahe (ab dem ersten Milchzahn). Putzen Sie die Zähne Ihres Kindes 3x täglich 3 Minuten zunächst mit einem feuchten Wattestäbchen, ab dem 5. Zahn mit
einer Säuglingszahnbürste und milder, fluoridhaltiger Kinderzahnpasta, bei vollständigem Milchgebiss mit einer Kinderzahnbürste (Größe je nach Alter) und fluoridhaltiger Kinderzahnpasta. Putzen Sie
die Zähne Ihres Kindes mindestens bis zur Einschulung nach. Ab diesem Alter können Juniorzahnbürsten und fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Vermeiden Sie es, zuckerhaltige (z.B. gesüßter Tee)
oder säurehaltige (z.B. Säfte oder Saftschorle) Getränke im Fläschchen anzubieten.
- Achten Sie auf zuckerarme (Zahnmännchen), gesunde und ausgewogene Ernährung.
- Stellen Sie Ihr Kind zu allen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (ab 6 Monaten) und Prophylaxesitzungen (ab 6 Jahren) sowie die damit zusammenhängende Ernährungsberatung und
Fissurenversiegelung vor – diese Untersuchungen und Behandlungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Lassen Sie sich jeden Besuch im Kinderpass bzw. Bonusheft abstempeln.
- Stellen Sie Ihr Kind mit Schmerzen oder nach einer Verunfallung umgehend vor. Versuchen Sie nicht mit Schmerzmedikamenten selbst zu therapieren. Oft lässt sich ein akutes Schmerzgeschehen
schneller und einfacher behandeln als ein chronifiziertes.
- Setzen Sie sich kritisch mit der Thematik “orale Fluoridzuführung“ auseinander.
Unser Praxisteam
… berät Sie als Eltern zu allen Themen gerne.
Unsere geschulten Prophylaxekräfte
… führen bei Ihrem Kind alle Prophylaxeleistungen, Fissurenversiegelung, die Ernährungsberatung und die Putzschulung durch. Sie können bei jeder Sitzung Ihres Kindes anwesend sein.
Schmerzhafte, angstbehaftete Behandlungen von Kindern
… können bei guten Voraussetzungen vermieden werden bzw. deren Schrecken durch geeignete Methoden (beispielsweise Akupunktur, Homöopathie, Gesprächstherapie oder Sedierung) genommen werden.
Der zahnärztliche Kinderpass
… dient als regelmäßige Kontrolle während der ersten sechs Lebensjahre
Parallel zu den wichtigen und Ihnen bekannten Untersuchungen beim Kinderarzt (= U-Untersuchungen) werden die notwendigen zahnärztlichen Untersuchungen (= UZ) im so genannten zahnärztlichen Kinderpass
dokumentiert. Bereits die werdende Mutter erhält ihn zu Anfang der Schwangerschaft. Die erste Untersuchung des Babys wird dann mit 6 Monaten eingetragen. Denn der Entwicklung des Kiefers, der Zähne
und der Mundhöhle gehört ebenso viel Fürsorge und Aufmerksamkeit wie allen anderen Fortschritten, die Ihr Kind macht.
Das Lachen Ihres Kindes
…ist wunderschön – und soll es bleiben!